Hagedorn gehört bis zum heutigen Tag zur Pfarrei Schwalenberg. Bis 1909 fanden alle kirchlichen Amtshandlungen wie Taufe, Konfirmationen und auch Beerdigungen dort statt. Als dann der Schwalenberger Friedhof erweitert werden musste, beschlossen die Bewohner von Hagedorn und Ruensiek gemeinsam mit den evangelischen Einwohnern von Kariensiek einen Friedhof in Hagedorn anzulegen. 
Nach langjähriger Planung begannen im Jahr 1978 Bauarbeiten für eine neue Kapelle am Friedhof. Ursprünglich wurde überlegt, dass unbenutzte Schulgebäude umzubauen, damit dort Beerdigungszeremonien abgehalten werden konnten. Da dort aber auch andere Veranstaltungen stattfanden, wurde die Überlegung verworfen, da es als unpassend empfunden wurde. Die Stadt Steinheim und Schieder-Schwalenberg übernahmen die Baukosten von 120.00 Mark. Für alle anderen anfallenden Kosten wurde das Schulgebäude für 96.000 Mark verkauft. 1994 kam die Idee auf, die Kapelle um eine Glocke zu erweitern. Der Heimatverein besuchte die Gießerei „Petit und Edelbrock“ im Münsterland, um Informationen zu sammeln. Die selbe Gießerei machte dem Dorf dann ein Angebot über 8.000 DM für eine Glocke. Finanziert wurde die Anschaffung der Glocke durch Spenden, die auf einem extra zu diesem Zweck ausgerichteten Glockenfest gesammelt wurden. Für den Bau des nun benötigten Glockenturms, stellte die Stadt Steinheim 20.000 DM zur Verfügung.
Die großen Einweihungsfeierlichkeiten fanden im August 1995 statt. Sogar die Bürgermeister von Steinheim und Schieder-Schwalenberg, sowie ein katholischer und ein evangelischer Pastor nahmen teil.